Pfarrhaus Kirchbühl

Das Pfarrhaus Kirchbühl 26 neben der Stadtkirche mit seinem charakteristischen Walmdach wurde 1727/28 erbaut.
Der Entwurf stammt vom Werkmeister Hans Jakob Dünz. Es ist eines der grössten bernischen Pfarrhäuser des 18. Jahrhunderts.
Das Gebäude wurde 1977 umgebaut und restauriert.
Die Hauptfassade ist gegen Süden ausgerichtet. Hier befindet sich der Eingang mit den Eichentürblättern von 1830.

Im Hochparterre befinden sich das Sekretariat und die Finanzverwaltung der Kirchgemeinde. Dazwischen ist der Mittelsaal mit einem bemalten Brettpilastertäfer von 1728 (1978 wieder hergestellt), in welchem der Kirchgemeinderat tagt.

Auch die kirchliche Beratungsstelle für Ehe, Familie und Partnerschaft des kirchlichen Bezirks unteres Emmental ist hier untergebracht. Im ersten Stock befindet sich die Pfarrwohnung.

Am Zugangsweg zum Pfarrhaus befinden sich die kleine Pfrundscheune von 1753 und das Waschhaus von 1827. Das vorzügliche Gebäudeensemble und ein schöner Baumbestand umrahmen den kürzlich neu gestalteten Kirchplatz.

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