Adieu

Jürg Häberlin tritt als Synodaler zurück

Seit 2002 ist Pfr. Jürg Häberlin als Abgeordneter des Bezirks Unteres Emmental für die Kirchgemeinde Burgdorf Mitglied der ev.-ref. Kirchensy-node. Dieses Amt hat er auch nach seinem Rücktritt als Pfarrer von Burgdorf beibehalten. Er schloss sich als Synodaler der liberalen Fraktion an, welche für eine offene, demokratische Volkskirche mit Platz für unterschiedliche Glaubensauffassungen eintritt. In dieser Fraktion engagiert er sich auch als Vorstandsmitglied. 2010 wurde er in die Geschäftsprüfungskommission der Synode gewählt, welcher er bis heute angehört.

In den Sitzungen bringt er seine vielseitigen Interessen und seine wertvollen Erfahrungen aus 40 Jahren Pfarrtätigkeit ein. Mit noch fast jugendlicher Frische kann er sich auf Veränderungen und Neues einlassen, aber auch mit kritischem Blick auf Unstimmiges und Unausgegorenes hinweisen. Die Beratung des neuen Landeskirchengesetzes und der da-rauf folgenden Erlasse ist eines der letzten wichtigen Geschäfte in der Synode, bei welchem Jürg Häberlin mitwirkt. Mit pointierten Stellungnahmen setzt er sich für eine offene Kirche ein, die sich aktiv in der Gesellschaft einbringt. Bei aller Ernsthaftigkeit seiner Diskussionsbeiträge ist immer auch der Respekt vor Andersdenkenden und eine gehörige Prise Humor zu erkennen.

Per 31. Oktober 2018 endet die laufende Amtsperiode für die Abgeordneten der Synode. Im September finden die Neuwahlen statt. Jürg Häberlin hat sich entschieden, auf diesen Zeitpunkt hin, nach 16 Amtsjahren als Synodaler, zurückzutreten. Der Kirchgemeinderat Burgdorf und der Vorstand des Kirchlichen Bezirks danken ihm herzlich für sein Engagement und sein wertvolles Mitwirken in der Kantonalen Kirchensynode. Ihm und seiner Familie wünschen wir weiterhin alles Gute.

Wolfgang Klein, Präsident Kirchlicher Bezirk Unteres Emmental

 

 

Ursula Steiner verlässt den Kirchenchor nach 10 Jahren

Liebe Ursula

Vor zehn Jahren hast Du die Leitung unseres Kirchenchors übernommen, mit damals 14 Sängerinnen und Sängern. Heute sind es deren 40. Eine Erfolgsgeschichte. Dein Verdienst. Vor Dir haben sieben Männer das Zepter geführt. Du bist ihnen in nichts nachgestanden. Du bist dem Auftrag an den Kirchenchor, das Wort der Bibel singend zu verkünden und Gottesdienste auf eine besondere Art zu verschönern, gerecht geworden. Du hast Deine Person zurückgenommen und die Musik in den Vordergrund gestellt. Das haben wir immer gespürt.

Du bist auf die Leute zugegangen, hast Brücken gebaut. Brücken zu betagten Menschen, zu jungen Menschen, zu behinderten Menschen und zu anderen christlichen Glaubensgemeinschaften. Ich denke an das Adventssingen zusammen mit einem Kinder-Streichorchester der Musikschule und einen Insieme-Gottesdienst zusammen mit einer Singgruppe des SAZ Burgdorf.

Wir haben gerne mit Dir gesungen. Stets bestens vorbereitet, kompetent und gewürzt mit einer Brise Humor hast Du mit uns viele schöne Lieder und Chorwerke eingeübt und zur Aufführung gebracht. Sei es an einem Gottesdienst, einem offenen Singen, in einem Altersheim, an der Kulturnacht oder der liturgischen Weihnachtsfeier. Jede Chorprobe war für uns etwas Kostbares, jede Aufführung ein tolles Erlebnis. So wie Du den Menschen gegenüber offen bist, bist Du es auch gegenüber verschiedenen Musikrichtungen.

Wir haben mit Dir nicht nur gesungen, sondern auch gesellige Momente erlebt, gingen auf Reisen oder zum Bräteln an die Emme. Du warst dabei und hast Deine Rolle als Integrationsfigur wahrgenommen. Die gesunde Mischung von ernsthaftem Musizieren und fröhlichem Beisammensein förderte den Zusammenhalt der Chormitglieder enorm.

Liebe Ursula, Dein aufgestelltes, fröhliches Wesen und Dein positives Denken haben sich wie ein roter Faden durch die Jahre Deines Wirkens als Chorleiterin gezogen. Deshalb sind die Tenöre und Bässe Dir nur so zugelaufen – Natürlich auch die Sängerinnen. Du hast nie auf dem Negativen herumgedrückt, sondern stets das Ziel vor Augen gehabt: «Es chunnt guet». Das hat in uns Vertrauen in Deine Arbeit bewirkt.

Wir hätten gerne weitere zehn Jahre angehängt. Aber wir sind dankbar für die Zeit, die wir mit Dir verbringen durften. Wir danken Dir von Herzen für Deinen grossen Einsatz und alles, was Du uns durch Dein musikalisches Wissen und Deine Person mit auf den Lebensweg gegeben hast. Das Segenslied «Denn er hat seinen Engeln befohlen», das Du mit uns zuletzt gesungen hast, soll auch Dir gelten. Häb grosse Dank!

 

 

Susanna Meyer verlässt den Kirchgemeinderat

Liebe Susanna

Der Kirchgemeinderat hat mit grossem Bedauern von deiner Kündigung per 30. Juni 2018 Kenntnis genommen. Während deiner kurzen Amtszeit hast du im Ressort Kinder und Jugend enorm viel wertvolle Arbeit geleistet, warst massgeblich bei der Wahl des neuen Jugendarbeiters und Katecheten beteiligt. Deine Bereitschaft, Kompetenz, Fachwissen und Freude im Ressort und Rat mit zu gestalten, werden wir sehr vermissen. Zielstrebig hast du verhandelt und gehandelt.

Du hast den Kontakt zu den Eltern und Unterrichtenden gesucht und gepflegt. Du hast Begrüssungsgottesdienste und Elternabende mit viel Freude besucht und hast Grussworte den Konfirmandinnen und Konfirmanden überbracht. Eine fröhliche Kirche ist dir ein grosses Anliegen.

Liebe Susanna, wir danken Dir für Dein grosses Engagement und wünschen Dir im beruflichen und privaten Leben von Herzen alles Gute.

 

 

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