Adieu

Zum Abschied von Kathrin Gasser

Kathrin Gasser, unsere langjährige Finanzverwalterin, geht Mitte Jahr in Pension.

Kathrin hatte diese Arbeit im Herbst 2002 aufgenommen; vorher war sie 31/2 Jahre im Kirchgemeinderat als Vorsteherin des Ressorts Finanzen tätig gewesen. Kathrin Gasser verstand es ausgezeichnet, im Alltag unserer Kirchgemeinde Geld und Geist in eine gute Balance zu bringen. Sie führte die Finanzbuchhaltung fachlich mit grosser Perfektion und schaffte es gleichzeitig, den «buchhaltungsfernen» Kirchgemeinderätinnen und Kirchgemeinderäten ebenso wie den Fachleuten des Pfarrteams und der Sozialdiakonie, den Sigristinnen, Katecheten und Musikerinnen die Geldangelegenheiten des kirchlichen Alltags näher zu bringen. Ihre Vertrautheit mit der Finanzlage und den Geschäften war auch an den Kirchgemeindeversammlungen erkennbar. Sie erklärte fundiert das Budget und die Jahresrechnung und verstand es, z.B. die Notwendigkeit von Nachtragskrediten plausibel zu machen. Zusammen mit Susanne Baumgartner, der Sekretärin der Kirchgemeinde, repräsentierte Kathrin Gasser die Verwaltung der Kirchgemeinde über viele Jahre.

Seit dem Sommer 2017 arbeitete Kathrin Gasser mit reduziertem Pensum. Parallel dazu ist ihr Nachfolger, Simon Reber, in die Aufgaben unserer Finanzverwaltung eingestiegen. Diese vorübergehende Doppelbesetzung ermöglichte es der Kirchgemeinde, einige ausserordentliche Verwaltungsprojekte wie die Einführung der vom Kanton ab 2019 vorgeschriebenen neuen Rechnungslegung und die Erneuerung der Informatik zu bewältigen. Dank dem Einsatz, der Flexibilität und der selbstständigen Arbeitsweise von Kathrin Gasser, ihrer Kollegin Susanne Baumgartner und Simon Reber funktioniert unsere Verwaltung auf hohem Qualitätsniveau.

Im Namen des Kirchgemeinderats und der Mitarbeitenden der Kirchgemeinde: Liebe Kathrin –herzlichen Dank und alles Gute für die Zukunft!

Dieter Haller Kirchgemeinderatspräsident    

Heilpädagogische Unterweisung hpKUW

Lueg dezue und häb Sorg, dass öppis Schöns drus wird.

Die diesjährige Konfirmation der hpKUW-Klasse hatte zum Thema das Gleichnis der anvertrauten Talente. «Lueg dezue u häb Sorg, dass öppis Schöns drus wird». Diesen Leitsatz gaben die Katechetin Kathrin Veraguth und ihre Mitarbeiterin Ruth Zwahlen ihren sieben «Könfis» mit auf den Weg. Es war die letzte Konfirmation der beiden Frauen. Während 17 Jahren bildeten sie ein Team, das mit grossem Einsatz und viel Liebe die Schülerinnen und Schüler aus dem SAZ und dem Lerchenbühl unterrichtete. Auf Ende des Schuljahres gehen sie in Pension.

Wenn wir auf das 20-jährige Wirken von Kathrin Veraguth und die 17 Jahre, während denen Ruth Zwahlen sie als KUW-Mitarbeiterin begleitete, zurückblicken, dann passt dieser Leitsatz hundertprozentig auch auf ihr Wirken. Mit grossem Engagement und viel Gspüri gestalteten die beiden Frauen ihren Unterricht mit ihren Schülerinnen und Schülern. Alle brauchten ein besonderes Mass an Zuwendung und Verständnis. Es gelang ihnen, ausgehend von Bibeltexten mit Rollenspielen, diskutieren, malen und werken, das Vertrauen auf Gottes Liebe zu wecken. Also im wahrsten Sinne des Wortes: Mit Kopf, Herz und Hand. In der gut besuchten Kumbaya-Gruppe, die sich viermal jährlich zu verschiedenen Anlässen traf, fand die kirchliche Unterweisung ihre Fortsetzung.

Für die grosse, mit viel Herzblut geleistete Arbeit danken wir Kathrin Veraguth und Ruth Zwahlen. Für ihren neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihnen und ihren Familien alles Gute und Gottes Segen. Und eben: Häbet ou Sorg zu Euch und machet, dass no öppis Schöns drus wird!

Für den Vorstand: Wolfgang Klein