Berichte - Rückblick

Gemeindereise 2018

Ein weltberühmter Käse und heimelige Hügel: Das tönt doch ganz nach Emmental – aber eben nicht nur. Hier gibt es durchaus Parallelen zum Appenzellerland. Und genau diesem haben wir vor einem Monat einen Besuch abgestattet. Mit einer Gruppe von 25 Personen aus unserer Kirchgemeinde sind wir vom 3. bis zum 6. September unterwegs gewesen. 

Den ganzen Text finden Sie hier.

Kirchenchorreise

Der reformierte Kirchenchor Burgdorf wandelte auf den Spuren der Klosterkirche Königsfelden. So führte die diesjährige Reise in den Aargau zum imposanten Bauwerk.

Die Klos­terkirche Königsfelden steht an der Stelle, wo im Jahre 1308 der habsburgische König Albrecht I. einem Meuchelmord aus seiner Entourage zum Opfer fiel. An dieser Stelle liess die Königinwitwe ein Kloster errichten. Vor der Besichtigung der Klosterkirche genossen die Reisenden Kaffee und Gipfeli im nahe gelegenen Bistro Popina.

An einer Führung vernahmen die Interessierten einiges über die Geschichte des Klosters und der Klosterkirche, mit Schwerpunkt auf die europaweit schönsten spätmittelalterlichen Glasmalereien von 1320 bis 1360. Die hervorragende Akustik im mächtigen Kirchenraum inspirierte den Kirchenchor zum Singen einiger Choräle und Kirchenlieder.

 Mit dem Bus gings hinauf zur Habsburg, dem Stammschloss der Habsburger. Hier warteten schön gedeckte Tische in den altehrwürdigen Schlossstuben und ein herrschaftliches Essen auf die Reisegruppe – Gaumenfreuden par excellence. Kurzweilige Gespräche rundeten das Ganze ab.

Danach stand eine geführte Besichtigung des Schlosses und der daneben liegenden älteren Burg, von der nur noch die Grundmauern sichtbar sind, auf dem Programm. Hier vernahm man viel Interessantes über die Geschichte der Habsburg und ihrer Bewohner. Der Abschluss der Reise führte zu Fuss den Wald hinunter oder für die weniger gut zu Fuss Gehenden mit dem Bus zurück nach Brugg und weiter mit dem Zug nach Hause. Das Wetter spielte bestens mit, es war trocken und nicht zu heiss. Damit ging ein schöner Tag, der die «Kirchenchörler» einander noch näherbrachte, zu Ende. Markus Gerber

Seniorenausflug 2018

Reise nach Romainmôtier

Eine frohe Schar Seniorinnen und Senioren hat der Einladung der reformierten Kirche Burgdorf Folge geleistet und sich auf die Reise ins Waadtland nach Romainmôtier gemacht.

Schon die Fahrt durchs Seeland begeisterte. Den Gemüsefeldern im Seeland fehlt wie bei uns der Regen; aber auf diesen müssen wir wohl noch etwas warten. Jedoch, je näher wir unserem Ziel Romainmôtier kommen, umso grüner wird die Landschaft, weil sie etwas höher liegt und mehr Niederschläge geniessen konnte. So erreichen wir frohgemut Romainmôtier in der Region Yverdon-Vallorbe. Dort steht die älteste, gut erhaltene Abtei der Schweiz. Es ist ein Benediktinerkloster. Die erste Kirche wurde im Jahr 450 vom heiligen Romanus gegründet. Im Jahr 630 erfolgte die Weihung durch Papst Stephan II an die Aposteln Paulus und Petrus. Der Klosterbetrieb folgte ab dem 7. Jahrhundert.

Anlässlich der Reformation im 16. Jahrhundert kam Romainmôtier in den Besitz der Berner, die damals die Waadt eroberten. 1536 wurde ein grosser Teil der Klostergebäude abgebrochen. Altäre, Grabmäler der Äbte und Bilder wurden zerstört. Nur die Kirche blieb erhalten. Sie dient heute Gottesdiensten und beliebten Konzerten. Wir waren sehr beeindruckt über das uralte Gotteshaus und die vielen Nebengebäude, die ausserordentlich gut restauriert wurden. Auch die wiederentdeckten Bilder und Fresken faszinieren die Betrachter. Pfrn. Anne-Katherine Fankhauser und Pfr. Manuel Dubach führten in die Geschichte der Abtei ein und erklärten die verschiedenen Stilepochen, denen die Kirche ausgesetzt war.

Dank der Journalistin Katharina von Arx, die den Ort 1960 aufsuchte, blieb wohl das letzte Priorhaus erhalten. Nach Wanderjahren in der ganzen Welt, kaufte sie dieses und liess es mit Hilfe der Denkmalpflege restaurieren. Ein Film von Wilfried Meichtry erzählt diese reale Lebensgeschichte so, als wär‘s ein Roman.

Heute hat sich Romainmôtier als Zentrum der überkonfessionellen Zusammenkünfte einen Namen gemacht und wird oft aufgesucht.

Für die gute Organisation, die Informationen und die gute Betreuung danken alle Teilnehmenden aufs herzlichste. Die Seniorinnen und Senioren waren beeindruckt von der Begegnung mit Romainmôtier und beim Abschied konnte man verschiedentlich hören: Schön ischs gsy, da gö mir ds nächst Jahr o wieder …  Elisabeth Balzli

Solätte 2018

Hier finden Sie den Bericht der Berner Zeitung zu unserem Fest!

Solättekonzert 2018

Wie jedes Jahr begeisterte das Konzert um 16.00 und 17.00 Uhr am Sonntag vor der Solätte in der Bartholomäuskapelle.

Die beiden Musikerinnen Annette Unternährer und Yeon-Jeong Müdespacher erfreuten mit feuriger und verspielter Musik aus Spanien, unter anderem mit Werken von Antonio Soler - ein farbiges Duo- und Soloprogramm.

Lange Nacht der Kirchen

Die «stadtrandständige» Kapelle

Bei einem besinnlichen kleinen Rundgang durch die Kapelle machten sich die Besucher anhand aufgelisteter Schlagwörter Gedanken zu den Themen „Randständigkeit“ und „Akzeptanz“ und damit auch zur Frage nach den Grenzen der Nächstenliebe. Auf der einen Seite der Kapelle symbolisierte karge Leere und Finsternis das Gefühl der Verlorenheit. Mit Kerzenlicht, Blumen, Äpfeln und Nüssen wurde auf der anderen Seite das Gefühl der Geborgenheit vermittelt.

Zwei Neuzuzüger von Burgdorf und auch die alt eingesessenen, erhielten Informationen zur Geschichte der Kapelle und über den Heiligen Bartholomäus. Wer wollte, durfte das Glöckchen läuten.

Am Eingang der Kapelle stand ein Tisch mit Apéro bereit. Beim Cervelats-Bräteln entstanden um das Feuer interessante Gespräche über Randständigkeit. „Diesen Ausdruck gab es früher noch nicht“, bemerkte ein älterer Besucher. Waren es damals Landstreicher, Nichtsnutze, Gesindel? Was ist Einsamkeit? Wie kann sie entstehen und warum macht Einsamkeit krank? In dieser schönen Gesprächsrunde und vor der wunderbaren Kulisse der Kapelle mit untergehender Sonne und aufgehendem Mond verstrichen die zwei Stunden im Nu!

 «Land der Geschichten» Geschichten und Essen in der Neumatt

Viele Kinderbücher und zwei Ecken im Saal mit vielen Kissen und weichem Boden. Geschichten erzählen, eintauchen in eine andere Welt und die Zeit um sich herum vergessen. Nur der Hunger und die Fensterbilder rissen die Kinder und Eltern aus diesen Welten. 

 

 

Mit Farb und Form

«Raum und Geist» in der Stadtkirche

Die Stadtkirche? Die kennen wir doch!

Anders ausgeleuchtet, die Bänke quer und nicht so schön gerade aufgereiht wie sonst immer, eine leere Seitenkapelle: So konnte die Stadtkirche, die altbekannte, neu und eben anders begangen werden. Die Kirche war den ganzen Abend offen und Besucherinnen und Besucher konnten einem spirituellen Parcours nachgehen, Orte und Möblierung unserer Kirche anders erleben und kennenlernen.

 

 

Ökumenischer Spaziergang durch 9 Gotteshäuser

Im kirchlichen Zentrum Neumatt begann um 18 Uhr der ökumenische Spaziergang der AKiBu („Arbeitsgemeinschaft der Kirchen in Burgdorf“) mit einer «Lichtfeier» der christkatholischen Gemeinde.

Bei der Pfimi genoss man einen Apéro.

Die neuapostolische Kirche öffnete zum ersten Mal im Rahmen eines AKiBu-Anlasses ihre Tore, hier beging man eine Fürbittefeier.

In der evangelisch-methodistischen Johanneskapelle sprach man über die diakonische Arbeit der Burgdorfer Kirchen.

Das Nachtessen konnte draussen bei der BewegungPlus genossen werden.

In der römisch-katholischen Kirche feierte man anschliessend einen Taizé-Gottesdienst.

Die Heilsarmee empfing uns in einem Begegnungscafé, hier wurde gesungen und Gitarre gespielt.

Im EGW löste man ein Bibelquiz.

Und bei uns in der Stadtkirche wurde der Spaziergang mit einem gemeinsam intonierten «Der Mond ist aufgegangen» abgeschlossen – vorerst.

Wer wollte, wohnte anschliessend dem nächtlichen Konzert unserer Organistin Nina Wirz bei. Schlafen war nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Und tatsächlich sah man in der ganzen Kirche verteilt zahlreiche Schlafsäcke, aus denen am Morgen die verschiedenen Konzertbesucher*innen schlüpften. Mit Kaffee und Züpfe wurde das eindrückliche Erlebnis abgerundet.

 

Lueg-Predigt am 6. Mai 2018

Bericht der D'Region vom 8. Mai 2018

 

 

PaMi Patenschaften für Migranten in Burgdorf

Das Angebot der reformierten Kirche wird in den Medien wahrgenommen.

http://www.neo1.ch/news/news/newsansicht/datum/2018/03/23/patenschaften-fuer-migranten-in-burgdorf.html

 

 

Podium Konzernverantwortungsinitiative

Bericht der Berner Zeitung BZ vom 22. März 2018

 

 

Konf-Ausflug nach Strasbourg

Am 19.-20. März 2018 reisen zwei Konf-Klassen mit Pfr. Manuel Dubach und Pfr. Roman Häfliger nach Strasbourg. Mit ihrer guten Laune trotzen sie spätwinterlichen Temperaturen und Zugverspätungen. Ein Bummel führt sie zur Petite France, zum Münster und schliesslich zum Jugendhotel Ciarus.

Nach dem Mittagessen steht der ernste Teil des Ausflugs an: Die Besichtigung des nahegelegenen Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof. Die äussere Kälte entspricht der Stimmung; schweigend wird des Leidens unzähliger Menschen an diesem Ort gedacht. Die noch erhaltenen Einrichtungen lassen uns schaudern ob des Bösen, zu dem Menschen fähig sind.

Erst beim Nachtessen kommt die fröhliche Stimmung zurück; sie bleibt uns während des Rundgangs «Strasbourg by night» erhalten.

Am nächsten Morgen bewundern wir das Wunderbare, zu dem Menschen auch fähig sind: Das Strassburger Münster mit seinen vielen Geschichten am Westportal und die Aussicht von 66m Höhe (324 Treppenstufen). Nach freiem Stadtbummel und Souvenirkauf gibt es noch einen beheizten Stadtrundgang – auf dem Sightseeing-Boot, das uns gar ins Europa-Viertel führt.

Die Rückfahrt im Zug verläuft ruhig. Und bei der Ankunft sind alle erstaunt, dass auch Burgdorf wieder im Winter versunken ist.

Rosenverkauf

Brot für alle/ Fastenopfer
Rosenverkauf für Recht auf Nahrung
Über 200 Rosen wurden am Märit in der Oberstadt von Burgdorf an die Frau bzw. an den Mann gebracht. Danke den Helfenden, welche sich vom unfreundlichen Wetter nicht abhalten liessen, sich für die gute Sache einzusetzen.

"Gottes Schöpfung ist sehr gut"

dies der Titel der diesjährigen Liturgie des Weltgebetstages von Frauen aus Surinam. Zehn Frauen aus Burgdorf haben gemeinsam diesen Gottesdienst vorbereitet und am Freitag, 2. März in der katholischen Kirche mit einer stattlichen Anzahl Besucher und Besucherinnen, die trotz des schlechten Wetters die warme Stube verliessen, gefeiert.

Die Brücke zwischen Surinam und Burgdorf schlug die Quartierarbeiterin Regula Etzensperger mit interessanten Informationen über ihre Arbeit im Gyrischachen-Quartier.

Beim anschliessenden Beisammensein mit Essen und Getränken von dort und hier wurde rege ausgetauscht und über das gehörte diskutiert.

Herzlichen Dank allen, die mitgeholfen haben, den Weltgebetstag wieder einmal zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

Das Glockengeläut der Stadtkirche

Sechs Glocken hängen in grossen Holzglockenstuhl der Stadtkirche Burgdorf. Fünf von Ihnen wurden im Jahr 1865 nach dem Stadtbrand gegossen. Die sechste stammt aus dem Jahr 2000. Die Kleinste ist die Feuerglocke (246 kg), die Schwerste wiegt fast 4000 kg und wird Solättenglocke genannt.

Im Rahmen von Glocken der Heimat von Radio SRF wurden auch das Geläut der Stadtkirche aufgenommen, zu finden auf diesem Link. Erinnerungen des Glöckners Fritz Hess sind hier nachzulesen.
Wer die dahinterstehende Mechanik in Aktion sehen will, wird in folgendem Film (ca. 3 min.) fündig:

 

Kirchensonntag: Unsere Lebensgeschichten

«Ich habe dich bei deinem Namen gerufen!», heisst es im Buch Jesaja. Wir alle haben einen Namen bekommen. Mit diesem Namen verknüpfen wir Geschichten, Episoden, Erinnerungen und Anekdoten.

Am Gottesdienst zum Kirchensonntag vom 4. Februar in der Stadtkirche haben wir einige dieser Geschichten zusammengetragen und sogar miteinander verknüpft. Geschichten werden ja dann wirklich spannend, wenn sie nicht für sich stehen, sondern mit anderen vermischt und verbunden werden.

Vielen Dank an das Vorbereitungsteam für die spannenden Ideen und die ermutigende Gestaltung der Feier!

 

 

Die Helden vom Gyrischachen

Auf ihren Entsorgungstouren stossen die Jungs auf allerlei Unrat – und auch auf Schätze.

Lesen Sie hier den Bericht auf dem externen Link der Berner Zeitung.