Adieu

Zum Abschied von Wolfgang Klein

Dank an Wolfgang Klein

Nach Jahren im Kirchgemeinderat, den er auch präsidiert hat, liess sich Wolfgang Klein 2010 als Vertreter unserer Kirchgemeinde in die Kirchensynode wählen. Seine vielfältigen Erfahrungen aus dem Leben unserer Kirchgemeinde sind damit auch dem kantonalen Kirchenparlament zugute gekommen. Als erfahrener Mathematiker ist Wolfgang Klein in der Lage, Probleme mit Nüchternheit und Klarheit zu analysieren. Differenzierte Wahrnehmung und Feingefühl befähigen ihn, auch in delikaten Situationen gute Lösungen zu finden und unschöne Auseinandersetzungen (die es leider auch in der Kirche gibt!) zu vermeiden. Von Personen zu profitieren, welche solche Erfahrungen und Fähigkeiten mitbringen, ist speziell für die kantonale Synode wichtig. In unserer reformierten Landeskirche wird ja nicht nur in Fragen der äusseren Organisation, sondern auch bei wichtigen Fragen, welche den Glauben und die Theologie betreffen, nicht einfach von oben nach unten diktiert. Alles wird in einer parlamentarischen Debatte erörtert und am Ende gewissermassen auf «demokratische Weise» entschieden.

In die Amtszeit von Wolfgang Klein fiel neben vielen anderen Geschäften auch der Wechsel der Pfarrstellen von der staatlichen zur kirchlichen Verwaltung, ein heikler Prozess gerade in Zeiten, da die Kirchen ihre selbstverständliche Bedeutung im Leben unserer Gesellschaft zu verlieren drohen. Da ist sachliche Argumentation, ohne aufgeblasene Wortakrobatik von nicht zu unterschätzender Bedeutung. In der Fraktion der kirchlichen Mitte war Wolfgang Klein stets eine überzeugende Stimme. 2016 folgte seine Wahl in die Geschäftsprüfungskommission. Diese überwacht den korrekten Ablauf der Synode-Verhandlungen. Sämtliche Vorlagen der parlamentarischen Debatte werden hier vorberaten. Daneben hat die Kommission die Exekutive und die kirchliche Zentralverwaltung in ihren Tätigkeiten zu überwachen. Man ist im Gespräch mit den Vertretern aller kirchlichen Fraktionen, eine interessante Tätigkeit, die Offenheit und Dialogbereitschaft erfordert.

Wolfgang Klein hat sich entschieden, diese Aufgaben nun in jüngere Hände zu übergeben. Kirchgemeinderat Andreas Burri ist sein Nachfolger in der Synode. An uns ist es, Wolfgang Klein für sein langes und intensives Engagement für unsere Kirche ganz herzlich zu danken. Ihm und seiner Frau Catherine wünschen wir gute Gesundheit und Wohlergehen für die Zukunft!

Jürg Häberlin, ehem. Pfarrer und Synodaler  

Aus dem Kirchgemeinderat

Lieber Beat

Vom 1. Juli 2017 bis zum 30. Juni 2020 warst du Mitglied des Kirchgemeinderates. Zusammen mit Christine Bärtschi Borter und dann mit Inès Walter Grimm teiltest du die Verantwortung für das Ressort Sozialdiakonie und Seelsorge. Das bedeutet die Leitung, Begleitung und Förderung der diakonischen Arbeit in der Kirchgemeinde.

Du warst Ansprechperson der Mitarbeitenden und Pfarrpersonen in allen Fragen der Verantwortlichkeitsbereiche.

Neben vielen persönlichen Gesprächen, Ratschlägen und Hilfestellungen für die sozialdiakonischen Mitarbeiterinnen und die Quartierarbeiterin warst du ein sehr geschätztes Mitglied im Kirchgemeinderat. Deine Voten waren immer gut überlegt und zeugten von grossem Hintergrundwissen. An deine freundliche Art werden wir alle gerne zurückdenken.

Dass du den Kirchgemeinderat diesen Sommer verlassen hast, tut uns leid, wir verstehen aber deine Gründe gut. Bist du doch beruflich sehr engagiert und hast persönliche Pläne, die du gern umsetzen möchtest und dazu Zeit brauchst.

Für deine Zeit und Mitarbeit im Rat danken wir dir ganz herzlich und wünschen dir für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen.

 

 

Als Nachfolgerin konnte Frau Magdalena Michel Binder gewonnen werden. Frau Michel Binder wohnt an der Oberburgstrasse, ist verheiratet und hat zwei Kinder. In einer der nächsten «reformiert.»-Ausgaben wird sie sich selber vorstellen.

Der Kirchgemeinderat, das Pfarrteam und alle Mitarbeitenden heissen Magdalena Michel Binder herzlich willkommen und danken ihr für die Bereitschaft, im Rat mitzuwirken und wünschen ihr viel Freude und Befriedigung im neuen Amt.

Susanne Baumgartner, Sekretärin