In unseren Kirchen wird es nicht kalt

In unseren Kirchen wird es nicht kalt

Energie

Wie knapp unsere Energie im kommenden Winter wird, weiss niemand so genau. Sicher ist aber, dass die  Energiepreise massiv gestiegen sind. Energiesparen ist ein Gebot der Stunde. Auch unsere Kirchgemeinde will ihren Beitrag leisten. Besonders viel Energie verbraucht die Heizung unserer Kirchen, die mit Strom beheizte Stadtkirche und die mit Erdgas beheizte Neumattkirche.

Diese Kirchen während den Wintermonaten einfach zu schliessen, war für den Kirchgemeinderat aber keine gute Lösung. Die Stadtkirche ist auch im Winter für viele Leute in unserer Gemeinschaft ein identitätsstiftender Ort und ein wichtiger Treffpunkt. Neben den Gottesdiensten und kirchlichen Feiern finden dort viele Konzerte und kulturelle Anlässe statt, die nicht einfach so an einen anderen Ort verlegt werden können. Aber die Heizung um ein paar Grad herunterschrauben, das sollte für alle zumutbar sein. So hat der Kirchgemeinderat beschlossen, die Steuerung ab November auf 12˚C Grundtemperatur, auf 16˚C während den Gottesdiensten und 17˚C während den Konzerten einzustellen. Trotzdem muss niemand beim Besuch der Stadtkirche frieren. Wer will, darf sich eine der zur Verfügung gestellten Wolldecken über die Beine schlagen. Im kirchlichen Zentrum Neumatt werden die Gottesdienste und Feiern vom Kirchenraum in den grossen Saal verlegt. So bleibt die Kirche in den kalten Tagen im Quartier, auch wenn die Besucherinnen und Besucher im kleineren Raum vielleicht etwas näher zusammenrücken müssen.

Selbstverständlich wird der Kirchgemeinderat auch bauliche Massnahmen zur Gewinnung alternativer Energien und zur Wärmedämmung an den Gebäuden prüfen. Solche Projekte lassen sich bekanntlich aber nicht günstig und von einem Tag auf den anderen realisieren. Hier sind in den nächsten Monaten noch vertiefte Abklärungen notwendig.

Die Kirchgemeinde freut sich jedenfalls darauf, während der kommenden Winterzeit ihre Kirchen für Sie offen zu halten und mit Ihnen zusammen in besonderer Atmosphäre zu beleben. Sie hofft auch, mit ihren  Sparmassnahmen den Ressourcenverbrauch zu senken und damit zur weltweiten Solidarität und zur Bewahrung der Schöpfung beizutragen.

zurück