Aktuelles und Berichte aus der reformierten Kirche Burgdorf

Kirchensonntag

Kirchensonntag

2. Februar 2020: Vielseitig glauben - Profil zeigen - über den Glauben reden

In unserem Alltag sprechen wir selten über den Glauben. Ich jedenfalls höre häufiger «gestern Abend im Ausgang» als «letzten Sonntag in der Kirche». Der persönliche Glaube ist noch viel weniger ein Thema, mensch bekennt sich eher zu einem Fussballclub als zu einer Religion. Dieses Jahr wollen wir am Kirchensonntag über (unseren) Glauben sprechen. Den Gottesdienst vom 2.Februar um 11:00 in der Neumattkirche feiern wir ein bisschen anders. Statt Kirchenbänke stehen Tische mit Stühlen in der Kirche, und das Kirchenkaffee gibt es diesmal schon zu Beginn der Feier. So kommen wir hoffentlich miteinander ins Gespräch. Menschen aller Altersgruppen, Geschlechter, Religionszugehörigkeiten und Glaubensrichtungen sind herzlich willkommen. Wir freuen uns auf Gesprächige, Schweigsame und Singfreudige.

Das Kirchensonntagsvorbereitungsteam hat Zuwachs bekommen, wir bestehen jetzt aus Susanne Baumgartner, Vreni Bisig, Christine Blaser, Roman Häfliger und mir, Merlin Utiger. Hans Hirsbrunner wird uns an der Orgel begleiten und Margrit Volkmer hat Sigristendienst. Wir haben uns einiges überlegt, aber wie jedes Jahr am Kirchensonntag sind auch Ihr Glaube, Ihre Fragen und Ideen zentral.

Haben Sie sich schon einmal darüber Gedanken gemacht, woher das Leben kommt? Weshalb gibt es so viel Leid auf der Welt? Macht der Glaube einen Menschen besser? Wie sieht der Himmel aus? Sollten wir als gute Christ*innen immer an Gott denken? In welchem Sinn ist die Bibel wahr, sind wir zum Beispiel von Gott gemacht worden? Solche Glaubensfragen beantworten alle anders, sogar obwohl wir alle in dieselbe Kirche gehen. Ich persönlich finde es immer sehr interessant, die Geschichten der anderen Menschen zu hören. Weshalb glaubt meine Schulkameradin, dass es eine Hölle gibt, und was meint eine Bekannte dazu, dass wir alle Kinder Gottes sind? Denken Sie, dass wir hauptsächlich selber für unsere Handlungen verantwortlich sind oder steckt meistens Gott dahinter? Was hat Gott für mich für ein Geschlecht? Da stecken spannende Gedanken dahinter. Auch vom eigenen Glauben zu erzählen, kann gut tun. Dazu gehört manchmal auch, dass mensch sich etwas aus der Komfortzone bewegt - aber schliesslich müssen wir nur das erzählen, was wir gerne möchten. In vielen Teilen unserer Gesellschaft ist es nicht einfach, über den Glauben zu sprechen, ohne auf Unverständnis oder Abblocken zu stossen. Deshalb wollen wir einen Raum schaffen, in dem möglichst alle so viel und so wenig teilen können, wie sie gerne möchten.  Merlin Utiger

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